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Lehmfarben - alte Tradition, moderner Trend

Lehmfarbe wohnen

Sie mögen das Gefühl von Natur, von Natürlichkeit gerade in Ihrem Lebensraum? Dann könnte ein gerade wieder belebter Trend Sie interessieren: Bauen mit Lehm bzw. das Verputzen von Wänden mit Lehmfarben. Für Lehmfarben sprechen viele Gründe - sehen Sie selbst.

Natürlich müssen Sie nicht in Kategorien denken, dass Sie zurück in eine Lehmhütte ziehen. Lehmfarben sind etwas ganz Anderes, denn sie basieren, anders als andere Wandfarben, auf einem rein natürlichen Material, eben auf Lehm. Lehm ist atmungsaktiv, wie Sie in Ihrem Lebensraum sofort merken werden. Das Klima fühlt sich anders an, und Sie haben zudem auch das gute Gefühl, dass keine giftigen Stoffe in Ihrem Lebensraum auf Sie und Ihre Familie einwirken. Wie sich Lehm genau auf die Raumluft auswirkt, ist nicht einfach zu beschreiben. Es ist ein sanfter Prozess, der Ihren Raum angenehm temperiert und sogar Rauch und andere Stoffe absorbieren hilft. Kein Wunder also, dass sich Lehmfarben durchgesetzt haben.

Welche Einrichtung passt zu Lehmfarben?

Zunächst einmal sollten Sie sich von der Idee verabschieden, dass Lehmfarben nur braun und unansehnlich sein müssen. Lehmfarben sind Ihrer Gesundheit zuträglich, ansonsten können sie durchaus in tollen farblichen Varianten Ihren Lebensraum verschönern. Vielleicht reizt es Sie beim Wohnen sogar, sozusagen ein Stück Natur direkt zu importieren. Dann können Sie gerne Lehmfarben nutzen, die Sie an die Sahara ober eine andere Wüste erinnern. Die Einrichtung könnten Sie in dem Fall ganz stilecht wählen und konsequent Braun- und Beigetöne in Ihren Räumen dominieren lassen. Dazu Teppche aus Sisal, Tonkrüge als Dekoration, viel Holz - Gesundheit beim Wohnen kann sehr harmonisch und attraktiv wirken. Verwandeln Sie Ihren Lebensraum doch in einen Raum in Marokko, treten Sie gerne eine Reise an.

Gesundheit als oberstes Prinzip - so viel Natur wie möglich

Wenn die Idee, sich bei Ihrer Einrichtung mit Lehmfarben zu umgeben, reizt, können Sie diese sogar selbst aufbringen. Ähnlich der Wischtechnik, für die man Wand- und Binderfarbe nutzt, können Sie sich die Lehmpigmente mit der gewünschten Menge Wasser zu einer Art Brei mischen. Diesen Brei tragen Sie mit einem Spachtel grosszügig auf die Wände auf. Egal, welche Farbe Sie dabei wählen, der Effekt ist klasse, sehr interessant, und der Aspekt der Gesundheit kommt natürlich auch zum Tragen. Wohngifte - ohne Sie! Hier noch einmal die besonderen Eigenschaften von Lehmfarben, die Sie sicher überzeugen werden. Diese Farben sind Lösemittelfrei, sie sorgen für ein atmungsaktives Klima in Ihren Räumen, sie regulieren die Feuchtigkeit in diesen und sie sind sehr unkompliziert zu verarbeiten.

Zurück zu alten Techniken

Da Gesundheit für viele Menschen beim Wohnen ein wichtiger Punkt ist, ist das Comeback der Lehmfarben nur konsequent. So rein wie möglich, so wenig Gift wie möglich, das kann man sich eben bei den Vorfahren oder auch bei einigen Naturvölkern abschauen. Der Trend, diese alten Techniken wieder aufleben zu lassen, sollte Sie inspirieren, zumal es wirklich einfach ist, statt der gewohnten Wandfarbe mit Lehm zu arbeiten. Experimentieren Sie ruhig ein wenig, sorgen Sie für dreidimensionale Effekte und Spannung an den Wänden. Erleben Sie, wie interessant es aussehen kann, wenn ein schlichtes Bild an einer grob verputzen Wand hängt. Sie werden das Wohnen sozusagen neu entdecken - allerdings mit Hilfe alter Methoden!

Bildquelle: StillWorksImagery / pixabay.com

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