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Wohlfühlen ohne "Putzteufelei"

Haushalt Wohlfuehlen

Hygiene, alles immer tip top zu haben, das ist sicher auch für Sie nicht ganz unwichtig. Dennoch beschleicht Sie manchmal vielleicht ein Unbehagen bei der Vorstellung, dass Ihr ganzes Umfeld von Chemie "strotzen" könnte, wenn Sie in jedem Raum immer sprayen, wienern und ordentlich mit Reinigungsmitteln hantieren. Nicht nur, dass Sie selber diese Vorstellung nicht mögen, Sie denken sicher auch einen Schritt weiter, an die Umwelt, denn jeder noch so kleine Haushalt ist ja ein Teil des Ökosystems. Wenn Sie sich das grundsätzlich klar machen und auch einmal über den Tellerrand unserer Vorstellungen, was sauber und rein ist, hinaus blicken, könnten Sie ein Konzept entwickeln, das heissen könnte: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Und - Ihr Wohlbefinden sollte dabei immer der Massstab sein, nicht die Vorstellungen anderer Leute!

Oft reicht ein einfaches Durchfegen

Auch wenn es ein ganz nettes Ritual sein mag, alle Böden täglich mit einem Mittel und viel Wasser zu reinigen, stellt sich doch die Frage, ob es wirklich sein muss, täglich Chemikalien in den Raum zu bringen. Die Flecken, die sich in Küche oder Bad bilden, sind ja nicht giftig oder ist ein Schimmelbefall, sondern oft nur Wasserflecken. Und es macht nichts, wenn Sie diese nicht behandeln, sondern einfach nur dafür sorgen, dass sich keine "Wollmäuse" bilden. Insgesamt ist es oftmals ganz nützlich, sich sein Verhältnis zur Sauberkeit anzusehen, denn hier kommen allerhand Mythen oder auch Dinge aus der Familie ins Spiel, die nicht immer rational sind. Die Angst vor "Dreck" kann im Grunde etwas ganz Anderes bedeuten und in manchen Fällen auch Züge annehmen, die eher hinderlich sind. Schauen Sie sich doch einmal an, woher Ihre Vorstellungen kommen, von Ihrer Mutter oder Grossmutter, also aus einer anderen Zeit? Warum wurde bei Ihnen Sauberkeit so hoch angesiedelt? Was würde passieren, wenn Sie einmal für eine Woche Ihren Haushalt schleifen lassen?

Umwelt und das Bedürfnis nach Hygiene

Wie zu sehen ist, stehen Sauberkeit und Hygiene oft für andere Dinge, und wenn Sie sich von der Vorstellung einer "keimfreien" Umgebung (gerne) verabschieden, haben Sie die Freiheit, Ihre eigenen Standards aufzustellen. Natürlich heisst das nicht, keinen Handschlag mehr zu machen, Geschirr sich stapeln zu lassen, Kaffeeflecken nicht weg zu wischen, aber es könnte doch reichen, sich mit einem "guten ersten Eindruck" zu begnügen. Es kommt kein Fernsehteam, das unter Ihre Schränke blickt, und niemand wird sich über Ihre polierten Wasserhähne freuen. Bleiben Sie entspannt - aber denken Sie eben auch dran, dass Ihr Haushalt Teil des Ökosystems ist. Die Freiheit, die sich ergibt, ist beträchtlich - Sie gewinnen Zeit für andere, spannendere Dinge.

Den eigenen Dreckpegel" bestimmen

Die Szenarien, die Sie vielleicht noch aus den Zeiten kennen, in denen Sie Ihre Wohnung mit Anderen teilen mussten, sollten Sie nicht davon abhalten, einen Gang herunter zu schalten. Nicht Chaos ist das Ziel, aber ein Gefühl, dass Sie nicht von Ihrem Haushalt dominiert werden. Nutzen Sie milde Reinigungsmittel, und seien Sie sicher, dass diese auch ausreichen, denn Sie leben ja in keiner Werkstatt. Und legen Sie doch ruhig öfter mal einen "Putzteufel--freien" Tag ein, und geniessen Sie ihn!

Bildquelle: Estellina / pixabay.com

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