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Der Besen - ein Utensil, das oft ausreicht

Besen Reinigung

Wenn Sie im Urlaub im Süden einmal die Frauen vor Ort dabei beobachtet haben, wie sie ihren Vorplatz akribisch mit einem Besen aus Stroh bearbeiten, haben Sie vielleicht für sich gedacht, dass das doch völlig ausreicht, um einen guten Eindruck zu erzielen. Kaum waren Sie wieder zu Hause, ging es aber mit dem Wienern, Saugen und der Verwendung von Mitteln aller Art weiter. Wollen Sie Ihren Urlaub nicht einmal so verlängern, dass Sie auch die mediterrane Reinigungsweise umsetzen?

Natürlich ist es nicht unbedingt pauschal und überall ausreichend, nur hin und wieder den Staub von Boden und Regalen zu beseitigen. Wenn Sie Kleinkinder haben, die gerne am Boden krabbeln und spielen, kann ein bisschen "mehr" an Hygiene sicher nicht schaden. Aber muss es in jedem Fall ein scharfes Mittel sein, das alle Bakterien radikal vernichtet, bzw. darf es das überhaupt sein? Die im Norden Europas oder in den USA verbreiteten Sauberkeitsvorstellungen sind etwas, woran wir uns alle sehr stark gewöhnt haben, aber sind sie wirklich sinnvoll? Wenn Sie sich Ihren Haushalt betrachten, können Sie vielleicht sagen, dass ein Zuviel an Chemie doch gar nicht nötig ist. Bei Ihnen fallen keine Späne, es wird auch kein Dreck in die Wohnung getragen, da alle Familienmitglieder und Besucher ihre Schuhe an der Tür schon ausziehen. Warum also ein "Hygiene Overload"?

Die Werbung ist verführerisch

In der Werbung für allerlei Mittel, die das Haus von bösen Keimen befreien sollen, wird natürlich sehr subtil gearbeitet. Wenn Sie eine glückliche Familie wollen, müssen Sie ihr ein schönes Heim bieten. Und "schön" heisst hier, ein properes Heim, das glänzt, in dem man vom sprichwörtlichen Boden essen kann. Nur wenn alles immer glänzt und strahlt, kehrt Glückseligkeit ein. Halt, stimmt das, oder wird da nicht etwas verkauft, das gar nicht durch Hygiene zu erreichen ist, sondern doch eher durch eine angenehme, harmonische Atmosphäre? Wenn Sie Werbung generell kritisch sehen, wissen Sie doch ohnehin, dass viele Behauptungen und Assoziationen nicht wirklich der Realität entsprechen. Setzen Sie der Werbewelt Ihre eigene Form der Happiness entgegen. Schlicht, möglichst ohne scharfe Mittel, gut für die Umwelt, das sind doch Ihre Maxime.

Auf die mediterrane Art

Kehren wir noch einmal zu den weissen Vorplätzen in Portugal, der Türkei oder Griechenland zurück: Die Konzentration, die in das Auffegen jedes Blatts gelegt wird, schien Ihnen schon fast meditativ, und das Ergebnis hielt doch auch den starken Sonnenstrahlen stand. Nehmen Sie doch auch wieder öfter den Besen zur Hand, oder schaffen Sie sich extra solch einen schönen Besen aus Weide an. Schwingen Sie ihn, und denken Sie sich dabei, dass das Ergebnis, ein sauberer Boden, doch überall gleich gut ankommt. Fegen Sie im Bad, in der Küche und im Flur, wenn Sie nicht gerade Teppichböden dort haben. Und Sie werden sehen, dass Sie recht schnell das Gefühl bekommen, dass alles "piccobello" ist - im Norden wie im Süden. Und wenn Ihnen die Vorstellung hilft, stellen Sie sich dabei genauso eine Szene vor, die Sie im Urlaub so begeistert hat: die Ruhe, das konzentrierte Arbeiten, das Licht, all das liegt gleich mit in einer solchen Aktion.

Bildquelle: Shirley / pixabay.com

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